Die Hoffnung stirbt zuletzt

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Update: Gibbet nimmer in Bern.

Die tsürcher Gärtnerei is nu auch in Bern heimisch und verkündet Feinstes, natürlich, auch Veganes, Genuss und Nachhaltigkeit. Des an der Spitugass, bim Loeb bitzeli witer unger ichestäche.

Des Fräulein wurde u freundlich begrüsst, öbi denn scho mau da gewesn sei. Nope. Es git Morgens Müesli, später Süppli u Salätli u Dessärt (gemäss Höumpeitsch noch Sändwitsch, aber net gesichtet). Des Frollein will Salätli, also Syschtem erkläre. Entweder gibbet scho zämegsteut oder säuber ussueche mit Blattsalat, 5 weiteren Zutaten nach Wahl und für unsereiner Tofu als mögliches Extra. Jaja, alle Salatsösseli seinen vegan. Isch ja super!

Nun denn, in die Schlange stehn. Des Fröllein wählt dreierlei Blattsalate, Avocado, Linsen, Tomate, Edamame und Oliven. Oliven weil die Croutons auf Nachfrage äuä scho vegan und auf Korrektur des Kollegen doch net. Sösseli gärn französisch. Isch nid vegan. De haut Balsamico. Merci!

30cm weiter vorn hanget die Sösseli-Zusammensetzungsliste. Im Balsamico-Sösseli is Honig. Isch nid vegan imfau. Meiereiner kriegt ds Hummus-Sösseli. Brot gits eigentlich nochn Stück dazu, für meinereiner nid, weil nich vegan.

Dem geneigten Leser dürfte aufgefallen sein, das des Frollein langsam aber sicher immer bitzeli erstaunter ward ob des Kenntnisstandes der Gastgebenden. Zumal gemäss Präsentation im Internetz vegane Wesen offenbar auch als Zielgruppe wahrgenommen werden. Meinereiner schreibt des mal den Anlaufschwierigkeiten zu und wird sicherlich bei Glegenheit wieder hingehn, weil sehr fein (ausser der Avocado, die gschmeckt hat wie sie ausgschaut hat, farbverändert) und Hummus-Sändwitsch sueche und klasse Konzept.

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