was fürne Ussicht!

Das Restaurant Bay in Bern versteht sich als moderne Brasserie (aso so es französischs Reschti) und es laht sech aso rächt gedige lah spiise dert. Lunch- und Abendkarte sind jewile ungerschidlech und online einsehbar. Es hat (meist) je einen veganen Gang im Angebot und alles is prächtig deklariert. Chasch auso zwöi mau am Tag häre u es wird Dir nid längwilig. Die Räume wirken wunderbar angenehm weit, auch durch die Fensterfront hin ins Grün und zur Aare. Im Sommer auf dem Terrässli sitzen is bestimmt grossartig. Die Einrichtung is gäbig schigg, das Auge befriedigt. Der Service is einwandfrei und guet informiert. Wes nid grad fingsch, isch nid schlimm – eifach ds Loch ab zwüsch de Gebäude.

Am säbigen Tag gabs zum zMittag als Vorspeis es Salätli, in dem sich nebst der Blättli, Gurke und Chürbischärne allerlei eher ungewöhnliches wie Orange, Melone und Mohn tummelten. Passt sehr guet. Das Sösseli würde sich Mademoiselle etwas chüschtiger wünschen (lies: nich wirklich rausgeschmeckt). Zur Hauptspeis wurde ein köstlich gewürztes Gmües-Curry (viu Liebi für die Radisli drin) mit perfekt gebratenem Frutiger Tempeh, feinem Pilaw Reis und Melone-Stückli serviert. Ja, chli zscharf isches wieder mau gsi fürs Fröllein – tat aber der Freund gar keinen Abbruch.

Chume wieder, fäsproche. U Du söttsch dert ou gli mau häre gah.

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