Füüri ar Aare

Jesses Troscht, die hei ja nume no bis am Dsischtig, dr 15. Septämber, offe! Und zwar jewile Nami bis i Abe iche. Die Rede is von der Füüri von chillfood. In der ehemaligen Braui – direkt an der Aare unter der Eisenbahnbrücke – hat sich chillfood mit einer Feuerkochschule und als Eventlocation niedergelassen. Den ganzen Sommer lang is das Fräulein am Pop-up-Kiosk mit Feuerküche und Bar vorbeigelatscht u vorbeigeschwommen, halt nie mit Stutz oder Chärtli im nich vorhandenen Sack. Schande Schande! Die Zutaten da sind frisch, möglichst bio und stammen meist aus der Umgebung oder dem Grossraum Alpen, sie werden über dem Feuer aus Holz vom Berner Forst zubereitet. Nachhaltigkeit is denen wichtig. Es git Drinks, süsch Getränk, Snacks und Gerichte – einiges is auch vegan erhältlich und alles subi deklariert.

Eh ja – Mademoiselle hat es kürzlich doch mit besagtem Stutz hin geschafft. Es gab Glace, Röschtnüssli, Dörrbire, marinierte Oliven, Tomate-Brot, Füüri-Brot mit Subi vom Tag (Ratatouille ischs gsi denn), Süesshärdöpfu zum säuber bache ir Folie mit Brou u Saubi vom Tag und Bratöpfu zum säuber brate am Stäcke mit Brot u Zibelisämpf. Fürs Gricht us dr Füürchuchi is der Zug nu leider scho abgfahre, des gabs jewile am Donnschtig u Fritig.

Mademoiselle hat vo dr köstlich fermentierten Limo probiert, die grossartigen luftgetrockneten bzw. marinierten Oliven verköstigt und is der Sucht nach dem Tomate-Brot  – hergestellt aus grossartigem Ruchbrot, perfekt reifen frisch geriebenen Tomaten, vermengt mit einem Schuss Olivenöl und mit Meersalz-Flöckli verfeinert – verfallen. Eifach famös guet. Fougendermasse: schnapp Dis Badzüüg (oder ou nid) u ab dert häre!

So oder so – es git ou när no einiges zha, lug uf der Höumpeitsch. Das Frollein hofft auf ein Wiedersehen im nächschte Summer.

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